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Die Ausbildung zum Mikrotechniker/in HF-NDS vermittelt Kompetenzen, um die Systemfunktionalität zu steigern und gleichzeitig die Kosten zu senken. Ein Mikrosystem ist eine Kombination aus hoch integrierten, präzisen optischen, elektronischen und mechanischen Subsystemen, die gemeinsam mechanische, elektrische, optische, logische und sogar biologische Funktionen ausführen. Mikrosysteme sind kleiner, schneller, kostengünstiger und zuverlässiger als ihre makroskopischen Verwandten.
Innovationen entstehen heute im Wesentlichen an der Schnittstelle zwischen den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Erfolgreiche Produkte werden von Ingenieuren und Technikern entwickelt, die über ihren Fachbereich hinaus denken. Mikrotechniker machen Produkte kleiner, leichter, kostengünstiger, zuverlässiger und somit intelligenter. Die Anwendungen sind äusserst vielfältig:
- Gebrauchsgüterindustrie (Uhren, Mobiltelefone)
- Medizinaltechnik und Healthcare (Medikamentendosierung, Herzschrittmacher, künstliche Gelenke, Implantate)
- Diagnose und Überwachungssysteme in Maschinen, Anlagen, Motoren
- Computertechnologie und Büroautomatisierung
- Umweltschutz und Biotechnologie
Was ist Mikrotechnik?
Die Mikrotechnik befasst sich mit Verfahren, die zur Herstellung von Körpern und geometrischen Strukturen mit Dimensionen oder Genauigkeiten im Mikrometerbereich (0,1-1000 µm) angewandt werden. Bei Strukturgrößen unter 100 Nanometer redet man von Nanotechnik. Größtes Anwendungsfeld der Mikrotechnik ist die Erstellung integrierter Schaltkreise (IC), durch die moderne Computertechnologie erst möglich gemacht wurde.
Einsatzgebiet
Zuständig für die Durchführung und/oder die Mitarbeit in allen Phasen von mikrotechnischen Projekten
Selbstständige (oder in interdisziplinären Teams) Entwicklung mikrotechnischer Systeme oder Elemente davon in kleineren und mittleren Unternehmen
Mitwirkung in der angewandten Forschung bei der Umsetzung von Grundlagen in die industrielle Anwendung
Anforderungen
Das Studium richtet sich an Personen mit mechanischer, elektrischer, elektronischer, optischer oder verwandter Ausbildung. Eine solide berufsbezogene Ausbildung im vorgesehenen Einsatzbereich, überdurchschnittliches Verständnis logischer und funktioneller Zusammenhänge und eine systematische Vorgehensweise werden vorausgesetzt. Die Mikrotechnik mit den interdisziplinären Problemlösungen erfordert hohe Teamfähigkeit.
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